Die Doku Loose Change von Dylan Avery befasst sich mit alternativen Erklärungen zu den Anschlägen vom 11. September und ist gefundenes Fressen für all die Hobby Verschwörungstheoretiker da draußen und wirbelt in den Google Video TopTen viel Staub auf ! Demnach gab es erhebliche Mängel bei den Ermittlungsverfahren. Die Anschläge seien kein terroristischer Akt, sondern ein geschickt von der Regierung eingefädeltes Komplott. Da werden Erinnerungen an Eugene Jareckis Doku "Why We Fight wach, in der er ausgehend von Eisenhowers Abschiedsrede, in der er den Begriff "military-industrial-complex" prägte, die Frage aufwirft, welche politische, ideologosche oder ökonomische Macht Amerika immer wieder drängt gegen neue "Gegner" zu kämpfen.Die einen preisen die beiden Dokus, die anderen zerreissen sie in der Luft und werfen ihnen wiederum Unsachlichkeit und Faktenverdreherei vor. Tatsächlich ist 2006 eine neue Version von Loose Change erschienen, in der gemachte Fehler korrigiert wurden.Wie das ist immer so ist... man bleibt auf der Strecke, sagt man mal "Uhhh" und "Ahh", glaubt man dem einen und lässt sich von dem anderen wieder eines besseren belehren. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wieder irgendwo anders. Und weil wir nicht wissen, wo das ist, bauen wir uns aus all den Ersatzstücken, die wir beliefert bekommen uns unsere eigene und lassen das Focaultsche Pendel schwingen... und das hat ja auch seinen Reiz...Why we fight - TrailerEisenhowers Rede über den militärisch-industriellen KomplexCategories: Dokumentation, Film, Trailer, Politik
Awesome I fucking shot that
Beastie Boys DocumentaryCategories: HipHop, Konzert, Trailer, Film, Dokumentation
Henry Rollins unter Terrorverdacht
Leude ich bin aus München zurück und kündige hiermit für die nähere Zukunft schon mal Petrus ersten Kampfsport Film an. Kann mir jemand "Eye of the Tiger" leihen. Ich flieg übermorgen nach Spanien und werde das dann erholt nach dem Urlaub angehen. Ansonsten freu iich mich, dass sich Leude wie Apostel Fritz angefixt von dem American Hardcore Trailer wieder mal ein bisschen Brett aufs Ohr geben und Paulus, Galaxo und ich wieder Blut geleckt haben, um es mal wieder irgendwo krachen zu lassen. Kogge oder Komet? Iss ladde... mafuckers... Und weil es so schön ist gibt es bis dahin noch ein paar Helden aus meiner Kindheit live zu sehen. Es ist umglaublich wie diese Mucke innerhalb von Sekundenbruchteilen explodiert, alles mit sich reißt und die Grenze zwischen Band und Publikum völlig verwischt. Man steht gleichberechtigt nebeneinander, aufeinander, ineinander. Da haben 5 unterschiedliche Kids in einem Song von 1:30 Minuten plötzlich das Mic in der Hand, während der eigentliche Sänger irgendwo in seinem eigenen Schweiß ertrinkend auf dem Boden hockt. Mosch-Katharsis pur. Have fun...Categories: Musik, Hardcore, Konzert
Der Clip von AOL namens "BAD" ist wirklich schick gemacht. Eine Einladung an alle darüber zu diskutieren, ob sich mit dem Internet das orwellsche Übel durchgesetzt hat.
Und zum Schluss einer meiner Lieblingsclips. Ist ein Kampagnen Spot für den Mexikaner Lopez Murphey. Er gibt uns durch eine simple Texteinblendung und einen Sprecher eine eher negative Zukunftsperspektive für Argentinien. Danach scrollt der Text wieder nach oben und die Sätze werden in der umgekehrten Reihenfolge zum besten gegeben. Der Sinn der Aussage dreht sich damit genauso ins positive um. Sehr einfach, und einfach geil gemacht. Special...
Dieser Guiness Spot hat den Grossen Preis abgesahnt. Was die sich so ins Zeug legen und wieviel Kohle die verballern. Und das für´n Bier. Ich trinke trotzdem weiter Astra.
Fosters mit seinem Carlton Draught Beer macht auch einen auf dicke Hose und der Titel "Big Ad" ist durchaus berechtigt.
Geil fand ich auch die Serie von VW Fox - Filmklassiker in 30 Sekunden. Die haben für ihre Spielzeugkarre den Claim "Short and Fun" und deshalb von Alien, Der weisse Hai, Star Wars bis zu Exorzist, Titanic und Shining diese kleinen, amüsanten Hasenspots gemacht. Mit Autos hat das nichts zu tun, aber Spass machts trotzdem.
Upload photos at Bolt.Mit dieser Terrorgruppe habe ich also letztes Wochenende das Fusionfestival unsicher gemacht. Es war Amok und wir haben glaube ich einen ganz guten Eindruck hinterlassen. Der ganze Spass findet alljährlich auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz statt, auf dem in mehreren alten Hangars unterschiedliche Konzerte, Partys und Performance Aktionen stattfinden. Von Donnerstag bis Montag Morgen durchraven ist hier also kein Problem. Zu jeder Tages und Nachtzeit wird da also durchgestampft. Drinnen wie draußen. Mit oder ohne Drogen. Sich im um 6:00 Uhr früh hinzulegen, um um 8:00 Uhr wieder aufzustehen, weil der nächste Superact auflegt ist da für einige keine Seltenheit. Außerdem gibt es auf dem gesamten Festivalgelände keine Werbung und keine gesponserten Stände. Ein für unsere von Anzeigen, Logos und Bannern vergewaltigten Augen ein fast surrealer, aber wohltuender Anblick. Auch das komplette Essen ist "politisch korrekt" vegetarisch. Ich musste mit meinen Jungs extra bei sengender Sommerhitze 6 km in Badelatschen ins nächste Dorf laufen, um eine Steakoase zu finden. Die Anstrengung hat sich gelohnt und mit einem schönen argentinischen Stück Fleisch im Magen konnte noch mal so richtig Gas gegeben werden.Von den unzähligen Konzerten habe ich fast gar keine gekannt und die meisten Namen hatte ich zuvor noch nie gehört. War aber für jeden Geschmack was dabei. Reggae, Ska, Hardcore, Drum`nBass, Trance, Techno, Datschamucke... Die Gruppen, die ich kannte waren Jan Delay, Die Goldenen Zitronen, Smoke Blow, Station 17, Dj Koze und Steve Bug. Das Programm war riesig, aber dementsprechend unübersichtlich. Ich bin die ganze Zeit von einem Hangar zum nächsten getorkelt, hab hier und da die Tanzfläche gebohnert und bin glücklich, stinkend und schweißtriefend weitergezogen. Desweiteren gab es massig Kleinkünstler, Massagezelte, ein Arbeistamt, in dem man sich Arbeit suchen konnte, wenn einem das Kleingeld ausging, ein Kino und ein Cabarethangar.Vor der Fusion hatte ich immer so klischeehafte Stereotype im Kopf. Den feuerschluckenden Veganer, den joglierender Studentenrasta, die esoterische Veganerin, den pillenwerfenden Goa-Druffi. Und ich muss sagen... diese Bilder haben sich auch genauso erfüllt.... und sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengefügt. Erwisch ich mich selber oft beim leidenschaftlichen ablästern über diverse, über einen Kamm gescherte Köpfe, war meine Toleranz in diesen Tagen einfach grenzenlos und ich konnte gar nicht mehr nachvollziehen woher all der Hass gegen das ganze Bällewerfen, Stöcke schmeissen und Bänder wedeln stammt.. hahah !Vielleicht kann uns ein Auzug aus dem Konzept der Fusion weiterhelfen:So verschieden wie die Menschen, die sich hier zusammenfinden, ist das, was siehier suchen und erleben. Was sie vereint, ist die Freiheit, sein zu können wiesie sein wollen: Zwanglos und unkontrolliert. Fernab des Alltags entsteht fürvier Tage eine Parallelgesellschaft der ganz speziellen Art. Im kollektivenAusnahmezustand entfaltet sich an einem Ort, ohne Zeit, ein Karneval der Sinne,indem sich für uns alle die Sehnsucht nach einer besseren Welt spiegelt.Ja, da ist schon was wahres dran. Es soll auf jeden Fall nicht meine letzte Fusion gewesen sein und ich kann dieses Festival nur allen ans Herz legen. Ist wirklich was anderes. Hier noch der Link zur Fusion Homepage. Da könnt ihr euch über alles weitere informieren.http://www.fusion-festival.de/cms/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1Categories: Fusion, Festival, Event
So verschieden wie die Menschen, die sich hier zusammenfinden, ist das, was siehier suchen und erleben. Was sie vereint, ist die Freiheit, sein zu können wiesie sein wollen: Zwanglos und unkontrolliert. Fernab des Alltags entsteht fürvier Tage eine Parallelgesellschaft der ganz speziellen Art. Im kollektivenAusnahmezustand entfaltet sich an einem Ort, ohne Zeit, ein Karneval der Sinne,indem sich für uns alle die Sehnsucht nach einer besseren Welt spiegelt.
Categories: Video, Comedy, SNL
Subscribe in a reader